Andeas Hauri Stadtrat

Grusswort von Andreas Hauri

Liebe Hönggerinnen und Höngger, liebe Gäste

Es gibt Feste, die besucht man. Und es gibt Feste, die von einem ganzen Quartier getragen werden. Das Höngger Wümmetfäscht gehört seit Jahr-zehnten zur zweiten Kategorie. Wer Höngg kennt, weiss: Hier ist die Vereinskultur keine Randnotiz, sondern gelebter Alltag. Vom Schach- bis zum Theaterverein, von den Chören bis zum Sportclub – viele Menschen engagieren sich freiwillig und über-nehmen Verantwortung.

Es ist kein Fest, das einfach organisiert wird. Es entsteht, weil unzählige Menschen mit anpacken: an den Marktständen und in den Festwirtschaften, auf den Bühnen, beim Auf- und Abbau und überall dort, wo helfende Hände gebraucht werden. Gerade dieses Engagement macht Höngg zu einem besonderen Quartier – mitten in der Stadt Zürich. Das spürt man besonders an diesem Wochenende. Man begegnet Bekannten, lernt neue Menschen kennen und kommt miteinander ins Gespräch.

Dass in diesem Jahr auf den beiden Bühnen überwiegend Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Höngg auftreten, passt wunderbar dazu. Das zeigt eindrücklich, wie viel Kreativität und Engagement im Quartier steckt. Und natürlich gehört auch der Wein dazu. Die Reben am Hönggerberg prägen das Ortsbild seit Generationen. Sie erinnern daran, dass Tradition nichts Verstaubtes ist. Sie lebt davon, dass Menschen sie weitertragen. Wenn am Freitagabend das Suuserfass angestochen wird, beginnt deshalb nicht nur ein Fest. Es beginnt ein Wochenende voller Begegnungen und gelebter Nachbarschaft.

Mein herzlicher Dank gilt dem Organisationskomitee, den Vereinen sowie den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ohne ihren Einsatz gäbe es dieses besondere Fest nicht. Ich wünsche Ihnen allen ein fröhliches 46. Höngger Wümmetfäscht und viele schöne gemeinsame Stunden.

Herzlich
Andreas Hauri, Stadtrat Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements